Rückblick auf unsere Imker-Höcks
Wir haben unser Jahresprogramm 2026 leicht angepasst – mit dem Wunsch, den Austausch unter uns Vereinsmitgliedern noch stärker zu fördern. Gerade in der noch etwas ruhigeren Zeit zu Jahresbeginn bieten sich dafür zusätzliche Treffen an. Deshalb haben wir im Januar und Februar zwei Imker-Höcks durchgeführt – mit unterschiedlichen Formaten und thematischen Schwerpunkten.
Imker-Höck 1: erstmals online – Varroabefall messen
Den ersten Höck haben wir zum ersten Mal im Online-Format durchgeführt. In einem kurzen Impulsreferat gab Andreas Naef einen praxisnahen Überblick über verschiedene Methoden, um den Varroabefall im Bienenvolk zu erfassen und zu beurteilen. Dabei ging es nicht nur um die Messung an sich, sondern auch um die Frage, was die Resultate in der Praxis bedeuten: Welche Methode passt zu welcher Situation? Wie häufig soll man messen? Und wie lassen sich die Werte sinnvoll nutzen, um rechtzeitig die richtigen Entscheide zu treffen? Die anschliessende Diskussion zeigte, dass das Thema viele beschäftigt und dass es im Alltag oft auf einfache, verlässliche Vorgehensweisen ankommt.
Imker-Höck 2: physisches Treffen – Königinnenzucht und Austausch
Beim zweiten Höck trafen wir uns wieder persönlich. Florian Egger hielt ein spannendes Referat zum Thema Königinnenzucht und gab Einblicke in zentrale Fragen rund um Zuchtziele, Vorgehen und praktische Erfahrungen. Im Anschluss blieb genügend Zeit für einen gemütlichen Austausch: Von aktuellen Beobachtungen am Bienenstand über die Vorbereitung der neuen Saison bis hin zu grundsätzlichen Fragen der Imkerei. Genau dieser offene Austausch ist es, den wir mit den zusätzlichen Höcks gezielt fördern möchten.
Ausblick:
Bereits am Donnerstag, 05.03.2026 (19:30–21:30) steht der nächste Anlass an:
Vortrag/Workshop: Alternative Varroabehandlung – Biotechnische Methoden (Einführung und Praxis)
Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme und einen lebendigen, praxisnahen Abend mit vielen Fragen, Erfahrungen und Diskussionen.