, Naef Andreas

Gelungener Praxisworkshop zur Königinnenzucht in Sursee

Der Imkerverein Sursee war am überregionalen Praxisworkshop «Königinnen: vom Umlarven bis zum Zusetzen» aktiv beteiligt. Bei schönstem Wetter erhielten die zahlreichen Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in wichtige Arbeiten der Königinnenzucht – vom Umlarven über den fliegenden Anbrüter bis hin zum Fangen, Zeichnen und Zusetzen von Königinnen. Mit Florian Egger und Andreas Naef war auch unser Verein im Referenten- und Helferteam vertreten.

Am Samstag, 25. April 2026, fand in Sursee der überregionale Praxisworkshop «Königinnen: vom Umlarven bis zum Zusetzen» statt. Bei schönstem Wetter durften die Organisatoren zahlreiche interessierte Imkerinnen und Imker begrüssen. Der Anlass war sehr gut besucht und bot einen praxisnahen Einblick in zentrale Arbeiten rund um die Königinnenzucht.

Auch der Imkerverein Sursee war aktiv am Anlass beteiligt und mit Florian Egger und Andreas Naef im Referenten- und Helferteam vertreten.

Vitale Königinnen sind die Grundlage für starke und gesunde Bienenvölker. Entsprechend gross war das Interesse an den verschiedenen Posten, an denen die Teilnehmenden Schritt für Schritt wichtige Methoden kennenlernen und direkt miterleben konnten.

Florian Egger stellte den fliegenden Anbrüter vor und erklärte, wie dieser in der Königinnenzucht eingesetzt werden kann. Bruno Kaufmann zeigte ausführlich das Umlarven. Besonders eindrücklich war dabei die Möglichkeit, die geeigneten jüngsten Maden unter dem Mikroskop zu betrachten. Als Faustregel wurde vermittelt: Wenn man die Made von blossem Auge kaum sieht, ist sie genau richtig.

Marianne Stadelmann und René Wisler demonstrierten, wie Königinnen sicher abgefangen, gezeichnet und anschliessend wieder korrekt ins Volk zurückgegeben werden. Zum Üben dienten Drohnen als geduldige «Übungsobjekte», damit die Teilnehmenden das Zeichnen praktisch ausprobieren konnten.

Ein weiterer Posten wurde von Andreas Naef betreut. Dort konnten die Teilnehmenden selber Weiselnäpfchen aus Bienenwachs herstellen und dabei erfahren, weshalb selbst hergestellte Weiselnäpfchen eine interessante Alternative zu Kunststoffbechern sein können.

Nach dem fachlichen Teil blieb bei einem kleinen Imbiss genügend Zeit für den geselligen Austausch, Fragen und interessante Gespräche unter Imkerinnen und Imkern. Insgesamt war es ein sehr gelungener Anlass mit vielen praktischen Eindrücken, wertvollem Wissen und bester Stimmung.